Antwort Kleine Anfrage (16/7258): Bundeswehr, Volkstrauertag und Rechtsexremismus

Am Volkstrauertag 2006 hatte sich eine krude Mischung aus „Mitte der Gesellschaft“ und Nazi-Kameradschaften, DVU-, NPD-Vertretern sowie Burschenschaften versammelt, um derjenigen zu gedenken, die den „Heldentod“ starben. Veranstalter: Der rechtsgerichtete Ring Deutscher Soldatenverbände Berlin. Mit dabei war die Bundeswehr, die sich damals auch nicht daran störte, dass die SS-Truppe HIAG „aufgerufen“ wurde.
Die Kombination aus antifaschistischen Protesten und unseren parlamentarischen Anfragen hat diesem Spuk nun ein Ende gemacht. weiter …

Pressemitteilung: Spiegelfechterei – Vorgehen gegen Nazi-Vereine: Alte Beschlüsse als neu verkauft

Zum Beschluss der Innenministerkonferenz aus Bund und Ländern, verfassungsfeindliche Vereine nicht zu fördern, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Ulla Jelpke:
Die Innenminister zeigen demonstrative Geschäftigkeit und merken dabei nicht einmal, dass ihre neu verkündete Wunderwaffe ein alter Hut ist.
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Antwort Kleine Anfrage (16/7427): Geplante Inlandseinsätze der Bundeswehr mit Stand 4. Quartal 2007

Nicht zuletzt der G8-Gipfel in Heiligendamm hat gezeigt, dass die Bundesregierung ihre Strategie der Gewöhnung der Öffentlichkeit an Bundeswehreinsätze im Innern fortsetzt. Bei der Bundeswehr handelt es sich zugleich um eine Parlamentsarmee – ihr Wirken steht unter der Aufsicht und Kontrolle durch das Parlament. Daher verlangen wir mit dieser Kleinen Anfrage eine lückenlose Aufklärung über geplante Einsätze der Bundeswehr im Innern – vom Feldküchenbetrieb bis zum Veranstaltungsschutz. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/7426): Situation von irakischen Flüchtlingen in Deutschland und die Praxis der Asyl(widerrufs)verfahren

Unbestreitbar ist die Sicherheitslage im gesamten irakischen Staatsgebiet schlecht, wenn auch mittlerweile auf niedrigem Niveau stabil. Dennoch erhalten nicht alle Flüchtlinge aus dem Irak in Deutschland entsprechenden Schutz. Noch schlimmer, werden anerkannte Flüchtlinge mit Prüfverfahren zum Widerruf ihres Status überzogen – ein völlig überflüssiger bürokratischer Akt, der die Betroffenen zutiefst verunsichert. Diese Vorgehen der Behörden in Deutschland ist europaweit einmalig – kein anderer EU-Staat kennt solche pauschalen Widerrufsprüfverfahren. weiter …

Pressemitteilung: Innenministerkonferenz täuscht Aktionismus gegen Rechts und drückt sich vor Kernfragen

Die Innenministerkonferenz (IMK) will „extremistische“ und „verfassungsfeindliche“ Stiftungen und Vereinen über das Steuerrecht von staatlichen Finanzhilfen und Begünstigungen abschneiden. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, hält diese Maßnahme für zahnlos im Kampf gegen Rechts. Es sei eher zu befürchten, dass dadurch linke Vereinigungen getroffen werden: weiter …

Pressemitteilung: Bleiberecht statt Abschiebung – Innenminister müssen handeln

Die migrationspolitische Sprecherin, Sevim Dagdelen, und die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, kritisieren die Behandlung von Geduldeten und Flüchtlingen und fordern die Innenminister von Bund und Ländern auf, „die Mogelpackung Bleiberecht“ auf die Tagesordnung ihrer Konferenz zu nehmen: weiter …