Artikel: Angst vor Faschisierung
Zentralrat der Juden besorgt über wachsende Gewalt von rechts. Neues NPD-Verbotsverfahren und mehr Geld für Projekte gegen Neofaschismus und Rassismus gefordert. (junge Welt, 10. 4. 07) weiter …
Zentralrat der Juden besorgt über wachsende Gewalt von rechts. Neues NPD-Verbotsverfahren und mehr Geld für Projekte gegen Neofaschismus und Rassismus gefordert. (junge Welt, 10. 4. 07) weiter …
Verfassungstreue Soldaten werden benachteiligt.
Zur Antwort der Bundesregierung auf zwei Kleine Anfragen zu kritischen Bundeswehroffizieren erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Ulla Jelpke:
Die Bundeswehr ignoriert und unterläuft das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zum Irak-Krieg. weiter …
Zu den bevorstehenden Ostermärschen der Friedensbewegung erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Ulla Jelpke:
Die Fraktion DIE LINKE. unterstützt die Ostermärsche der Friedensbewegung und ruft zur Teilnahme auf. Der Protest gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr bleibt weiterhin dringend notwendig.
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Zur Ankündigung des Bundesinnenministers, Überwachungsgesetze zu verschärfen, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Ulla Jelpke:
Offener als der Bundesinnenminister es derzeit tut, kann man gar nicht gegen die Verfassung verstoßen. weiter …
Technisches Hilfswerk auf völkischen Abwegen
Gruppen des Technischen Hilfswerks (THW) aus Hamburg und dem sächsischen Torgau haben im Oktober und November 2006 Hilfsgüter für deutschstämmige Letten gesammelt und nach Lettland transportiert.
Die Sammelaktion wurde vom THW gemeinsam mit dem rechtslastigen Verein „Die Deutschen Konservativen“ des Journalisten Joachim Siegerist getragen. In der Vergangenheit hatte sich Siegerist insbesondere für Veteranen der Waffen-SS eingesetzt, für die er auf seinem Landgut in Lettland eine Soldatenkapelle eröffnete.
Zur heutigen Inbetriebnahme der gemeinsamen „Antiterrordatei“ von Polizei und Geheimdiensten erklärt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.: weiter …
Unter dem Vorwand, insgesamt elf EU-Richtlinien in das deutsche Asyl- und Aufenthaltsrecht zu überführen, sollen im nun vorliegenden Gesetzentwurf zur Änderung des Zuwanderungsgesetzes tatsächlich zahlreiche Verschärfungen vorgenommen worden: der Ehegattennachzug wird erschwert, ausländische Studierende erhalten nur noch kürzere Aufenthaltserlaubnisse und eine stärkere Kontrolle durch die Ausländerbehörden, die Abschiebehaft wird ausgeweitet, die Ausweisungstatbestände (rechtswidrig) ausgeweitet. Die Liste ließe sich fortsetzen. In der Logik des Bundesministers des Innern handelt es sich um ein „Gesetz zur Verbesserung der Integration“ – mit anderen Worten: wer nicht nutzt und wer nicht spurt, wird rausgeschafft.
Im Mittelpunkt der Diskussion der vergangenen Monate stand aber in erster Linie das Bleiberecht für Menschen, die sich schon lange mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung in Deutschland aufhalten. Seit Beginn unserer Zeit im Bundestag haben wir uns für ein weit gefasstes und leicht zugängliches Bleiberecht stark gemacht, wenn auch bisher ohne Erfolg. Diese Auseinandersetzung wollen wir im beiliegenden Reader dokumentieren: mit Anträgen, Kleinen Anfragen, Reden, Artikeln und Pressemitteilungen.
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Dem Bundestag liegen derzeit zwei Anträge für eine Neuregelung der Telefonüberwachung vor. Gefordert wird u.a. eine deutliche Beschränkung der Befugnis zur Anordnung von Überwachungsmaßnahmen und ein stärkere richterliche und parlamentarische Kontrolle solcher Grundrechtseingriffe. weiter …
Seit 1963 gibt es in der Nähe von Bielefeld das „Collegium Humanum“, gegründet zunächst als „Heimvolkshhochschule“ durch einen alten Nazi. Nach einer zwischenzeitlichen Ausrichtung vor allem auf den völkischen Flügel der Umwelt- und Esoterikbewegung der 80er avencierte es zu einem Zentrum der Holocaustleugner. Dort ist unter anderem der „Verein zur Reha- bilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ angesiedelt, dem einschlägig bekannte Holocaust-Leugner wir Ernst Zündel angehören. Der Verein ist gemeinnützig, Spenden sind daher steuerlich absetzbar. Vereinsrechtlich wird nicht gegen den Verein vorgegangen, da die Zuständigkeit von Bund und Land NRW nicht geklärt ist. weiter …
Im Jahr 2006 haben über 13.000 Abschiebungen stattgefunden, die meisten davon in die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens und in die Türkei. Weiterhin werden auch Menschen aus Kriegs- und Bürgerkriegsregionen in ihr Herkunftsland abgeschoben. Tausende Schutzsuchende werden direkt an den Grenzen abgewiesen oder im Flughafentransit festgehalten. Inzwischen haben auch die ersten von der „Europäischen Grenzschutzagentur“ FRONTEX organisierten Sammelabschiebungen stattgefunden, die gemeinsam mit anderen EU-Staaten organisiert wurden. weiter …