Antrag (16/5455): Beobachtung von Abgeordneten durch den Verfassungsschutz beenden

Die Landesämter und das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachten Abgeordnete der Linkspartei, wie aus entsprechenden Auskünften der Ämter klar hervorgeht. Damit werden die Abgeordneten in der Ausübung ihres Mandates eingeschränkt, etwa weil Bürgerinnen und Bürger nicht darauf vertrauen können, dass ihre vertraulich geführten Gespräche auch wirklich vertraulich bleiben. Die Fraktion DIE LINKE. hat daher die Einstellung dieser unsäglichen Praxis der Verfassungsschutzämter gefordert. weiter …

Artikel: Politik contra Sachverstand

Bundestagsanhörung zum Zuwanderungsgesetz: Fast alle Experten sind dagegen

Der Innenausschuß des Bundestags setzt am heutigen Mittwoch seine Sachverständigen-Anhörungen mit dem Thema Staatsangehörigkeitsrecht fort. Hintergrund: Die Bundesregierung will die Hürden für die Einbürgerung erhöhen. Das Erfordernis »ausreichender« Kenntnisse der deutschen Sprache wird ebenso zur Voraussetzung für den Erwerb der Staatsangehörigkeit gemacht wie die »Kennntisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung«. Damit können die vielfach als »Gesinnungsschnüffelei« kritisierten Einbürgerungstests gesetzlich festgeschrieben werden. Zugleich werden die Grenzen für Bagatellstrafen, bei denen eine Einbürgerung möglich bleibt, von 180 Tagessätzen Geldstrafe auf 90 Tagessätze gesenkt. Damit werden Personen, die geringfügige Straftaten begangen haben, in größerem Umfang als bisher von der deutschen Staatsangehörigkeit ausgeschlossen. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/5369): Ausweisungspolitik in Deutschland

Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Kleinen Anfrage, was Flüchtlingsorganisationen bereits kritisiert haben: mit der Einfügung neuer Ausweisungstatbestände in das Aufenthaltsgesetz betreibt die Regierung Stammtischpopulismus. Auf die Frage, in welchen Fallkonstellationen denn die neuen Ausweisungstatbestände zum Zuge kommen sollen, zitiert sie einfach die Gesetzesbegründung. Insbesondere zum Bereich Zwangsehen gibt es offenbar keine richtig belastbaren Erkenntnisse – wie die Ausländerbehörden in den nächsten Jahren ohne eigene Ermittlungskompetenz Zwangsehen aufdecken sollen, bleibt das Geheimnis der Bundesregierung. weiter …

Pressemitteilung: Nazis schlagen erneut zu!

Gerade acht Wochen nach dem letzten Anschlag auf das Wahlkreisbüro von Ulla Jelpke klirrten in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai erneut die Scheiben des linken Zentrums in der Münsterstraße. Ulla Jelpke ist Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Diesmal schrieben die Zerstörer ihre Zukunftsvisionen ans Glas: „Dortmund ist unsere Stadt“. weiter …