Antwort Kleine Anfrage (16/7698): DNS-Abstammungsgutachten im Rahmen von Familienzusammenführungen

In Frankreich wurden im vergangenen Herbst DNS-Abstammungsgutachten für nachziehende Kinder von Migranten verpflichtend gemacht. Dies führte zur Frage nach der deutschen Praxis mit solchen Tests. Erstes Ergebnis war, dass sie auch von deutschen Auslandsvertretungen und Ausländerbehörden angewendet werden – und zwar gerade gegenüber Menschen aus jenen armen und ärmsten Staaten der Welt, deren Migration Richtung EU man sowieso am liebsten ganz unterbinden würde. Betroffen sind auch anerkannte Flüchtlinge, die ihre Familie nachholen wollen und unter Umständen mehrer hundert oder tausend Euro für die entsprechenden Gentests hinlegen müssen. weiter …

Pressemitteilung: Behörden behindern Nachzug von Flüchtlingskindern

In einer Kleinen Anfrage (16/7634) hat sich die Fraktion DIE LINKE. über die Praxis von DNA-Tests beim Nachzug von Kindern zu ihren Eltern nach Deutschland erkundigt. Demnach müssen Eltern aus den meisten Entwicklungsländern mit DNS-Abstammungsgutachten ihre Elternschaft nachweisen. Diese Regelung gilt auch für anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge. Dazu erklärt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:

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Antwort Kleine Anfrage (16/7687): Asylstatistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und die Pressemitteilungen des Bundesministerium des Innern

Trotz weiter sinkender Flüchtlingszahlen ist die Bundesregierung stets bemüht, die Schimäre vom „Aslybetrug“ aufrechtzuerhalten: in den monatlichen Pressemitteilungen zur Zahl der Asylanträge und -entscheidungen wird weiterhin die Zahl der Asylanerkennungen nach Art. 16a Grundgesetz in den Mittelpunkt gestellt. Die nach anderen Bestimmungen erteilten Schutztitel werden eher nebenher erwähnt. Ganz verschwiegen wird hingegen, dass zum Beispiel eine ganze Reihe von Asylanträgen gar nicht von eingereisten Bewerbern gestellt werden – sondern „von Amts wegen“ für die Kinder hier lebender Asylbewerber. weiter …

Rede im Bundestag: Abschiebungen nach Syrien stoppen – keine Abschiebeabkommen mit Folterstaaten!

Allen Sonntagsreden zur Achtung der Menschenrechte zum Trotz macht sich die Bundesrepublik mitschuldig an schlimmen Menschenrechtsverletzungen. Mit einem Abkommen mit Syrien ist die Abschiebung tausender Syrer und staatenloser Kurden aus Syrien vorbereitet worden. Ihnen drohen dort schwere Menschenrechtsverletzungen, wenn bekannt wird dass sie in Deutschland einen Asylantrag gestellt haben. DIE LINKE fordert deshalb einen Abschiebestopp und die Kündigung des Abkommens. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/7426): Situation von irakischen Flüchtlingen in Deutschland und die Praxis der Asyl(widerrufs)verfahren

Unbestreitbar ist die Sicherheitslage im gesamten irakischen Staatsgebiet schlecht, wenn auch mittlerweile auf niedrigem Niveau stabil. Dennoch erhalten nicht alle Flüchtlinge aus dem Irak in Deutschland entsprechenden Schutz. Noch schlimmer, werden anerkannte Flüchtlinge mit Prüfverfahren zum Widerruf ihres Status überzogen – ein völlig überflüssiger bürokratischer Akt, der die Betroffenen zutiefst verunsichert. Diese Vorgehen der Behörden in Deutschland ist europaweit einmalig – kein anderer EU-Staat kennt solche pauschalen Widerrufsprüfverfahren. weiter …

Pressemitteilung: Bleiberecht statt Abschiebung – Innenminister müssen handeln

Die migrationspolitische Sprecherin, Sevim Dagdelen, und die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, kritisieren die Behandlung von Geduldeten und Flüchtlingen und fordern die Innenminister von Bund und Ländern auf, „die Mogelpackung Bleiberecht“ auf die Tagesordnung ihrer Konferenz zu nehmen: weiter …