Pressemitteilung: DIE LINKE. bringt Gesetzentwurf für Bleiberecht ein

Die Fraktion Die Linke. im Bundestag hat heute einen Gesetzentwurf für eine Bleiberechtsregelung
in den Bundestag eingebracht (BT-Drs. 16/369). Von der Fraktion
Bündnis`90/DIE GRÜNEN liegt ein Gesetzentwurf für eine einmalige stichtagsgebundene
„Altfallregelung“ vor. Gleichzeitig haben viele engagierte Bürgerinnen und Bürger
in einer e-mail die Abgeordneten aufgefordert, diesen Vorschlag zu unterstützen.
Hierzu erklärt Ulla Jelpke, die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke. im
Bundestag: weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/355): Nutzung deutscher Flughäfen für Menschenverschleppungen

Mit dieser Kleinen Anfrage haben wir den Versuch fortgesetzt, etwas über die Kenntnisse der Bundesregierung von Entführung und Folter durch US-Behörden herauszufinden. Dabie geht es zentral um die Nutzung des deutschen Flugraums für den Transport illegaler Gefangener. Eine Rolle spielen auch zwei Deutsche, die vom CIA mutmaßlich entführt und nach Guantanamo bzw. Syrien gebracht wurden. weiter …

Pressemitteilung: Den Geheimdienstsumpf austrocknen!

Die Süddeutsche Zeitung und das ARD-Magazin „Panorama“ berichten über eine
aktive Mitwirkung von Agenten des Bundesnachrichtendienstes im Irak-Krieg. Sie
hätten den US-Streitkräften direkte Unterstützung bei der Erfassung militärischer
Ziele zukommen lassen. Hierzu erklärt die innenpolitische Sprecherin der
Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke: weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/323): Auswirkungen der so genannten Fiktionsbescheinigung im Integrationsprozeß

Beantragen „Ausländer“ eine Verlängerung ihrer (befristeten) Aufenthaltserlaubnis oder die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis, wird ihnen eine „Fiktionsbescheinigung“ ausgestellt. bis über ihren Antrag entschieden ist, bleibt ihr Aufenthaltstitel bestehen. Damit wurde viel Unheil angerichtet: viele Betroffene verstanden den Begriff „Fiktionsbescheinigung“ falsch und dachten, sie hätten nun keinen Aufenthaltstitel mehr. Dazu kam der Dilettantismus der Ausländerbehörden: es wurden falsche Papiere ausgestellt. Oder es erhielten Personengruppen eine Fiktionsbescheinigung, die eigentlich gar nicht zum richtigen Personenkreis gehören. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/307): Situation von in der Bundesrepublik geduldeten Personen

„Geduldet“ werden in der Bundesrepublik Menschen, die zwar eigentlich „ausreisepflichtig“ sind – zum Beispiel, weil ihr Asylantrag abgelehnt wurde – die aber nicht in ihre Herkunftsland abgeschoben werden können bzw. dürfen. Da das Aufenthaltsrecht immer noch nicht vorsieht, dass diese Menschen nach z.B. fünf Jahren Aufenthalt eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, wird immer wieder ihre „Duldung“ verlängert. Das wird „Kettenduldung“ genannt und sollte eigentlich nicht mehr existieren – glaubt den Versprechungen des Zuwanderungsgesetzes. Wir wollten u.a. wissen: wie viele Menschen sind von „Kettenduldungen“ betroffen und wie lange leben sie schon hier? weiter …

Gesetzentwurf (16/369): Schaffung einer Bleiberechtsregelung

Rund 200 000 Menschen leben seit mehreren Jahren nur mit einer Duldung oder einer Aufenthaltsgestattung in Deutschland. Häufig sind bereits Kinder in Deutschland geboren und aufgewachsen, die ihr „Heimatland“ allenfalls aus Er- zählungen oder dem Fernsehen kennen. Diese Menschen sind vielfältigen Ein- schränkungen unterworfen, die ihrer vollständigen Integration in die deutsche Gesellschaft entgegenstehen, obwohl sie faktisch bereits „Inländer“ geworden sind. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass diese Menschen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, sobald sie sich längstens fünf Jahre in Deutschland aufgehalten haben. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/167): Verdacht auf geheime CIA-Gefangenenlager und US-Flüge mit geheimen Gefangenen

Die Washington Post hat mit einer Meldung für Aufsehen gesorgt, nach denen es geheime Gefängnisse der CIA in Osteuropa gegeben habe. Über Flughäfen in ganz Europa, auch in Deutschland, seien Transporte von Gefangenen in Foltergefängnisse und nach Guantanamo durchgeführt worden. Die Fraktion DIE LINKE. hat dieses Thema als erste im Bundestag aufgegriffen. weiter …