Antwort Kleine Anfrage (17/423): Abschiebungen in den Kosvo

Regelmäßig legen Nichtregierungsorganisationen wie pro asyl Berichte über die Lage der Minderheitenangehörigen im Kosovo vor, die ein Bild von Diskriminierung und klarer politischer, rechtlicher und sozialer Ausgrenzung zeichnen. Dennoch hält die Bundesregierung an ihrer Ausschaffungspolitik gegen Menschen aus dem Kosovo fest, davon sind in erster Linie Roma betroffen. Wir haben die Bundesregierung nach den konkreten Abschiebezahlen und ihrer politischen Einschätzung zu den genannten Berichten befragt. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (17/410): Verlängerung der Altfallregelung durch die Innenminister und senatoren

Die Innenministerkonferenz (IMK) hat Anfang Dezember eine Verlängerung der nach der gesetzlichen Altfallregelung erstellten Aufenthaltserlaubnisse „auf Probe“ beschlossen. Die öffentliche Kritik an dieser Regelung zielte unter anderem auf die unklar formulierten Anforderungen für eine solche Verlängerung. Jede Ausländerbehörde kann andere Mastäbe ansetzen und danach entscheiden, ob sie die Anforderungen als erfüllt ansieht. Von der Bundesregierung wollten wir wissen, wie sie denn nun diese unklar formulierten Anforderungen an die Verlängerung der „Probe“-Aufenthaltserlaubnis interpretiert. weiter …

Pressemitteilung: Rassistische Abschiebelotterie für Roma aus dem Kosovo

„Entgegen aller Berichte von ortskundigen Menschenrechtsorganisationen verneint die Bundesregierung eine Ausgrenzung von Roma im Kosovo und bereitet eine großangelegte, rücksichtslose Abschiebeaktion vor“, kommentiert Ulla Jelpke die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (17/67). Die Regierung beteiligt sich sogar an der Verbreitung rassistischer Vorurteile. Jelpke weiter: weiter …

Antwort Kleine Anfrage (17/409): Umgang mit Schutzsuchenden aus Sri Lanka

Auch nach dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs in Sri Lanka finden dort noch massenhafte und massive Menschenrechtsverletzungen durch Regierungsorgane und die „Tamil Tigers“ statt. Der UNHCR hat deshalb in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass diesen Menschen Flüchtlingsschutz gewährt werden solle. Es gebe für sie auch keine landesinterne Fluchtalternative, Tamilen hätten ebenso landesweit mit Verfolgung zu rechnen wie die Gegner der „Tamil Tigers“. weiter …

Pressemitteilung: Im Fall Oury Jalloh endlich der Gerechtigkeit genüge tun

„Das Landgericht Dessau steht nun in der Pflicht, im Fall Oury Jalloh endlich der Gerechtigkeit genüge zu tun“ erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag Ulla Jelpke zur heutigen Entscheidung des Bundesgerichtshofs, den Freispruch im Prozess um den in Polizeigewahrsam verbrannten Asylbewerber Oury Jalloh aufzuheben. Jelpke weiter:

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