Antwort Kleine Anfrage (16/11960): Ergänzende Informationen zur Asylstatistik des Bundes für November und Dezember 2008

Seit einem Jahr fragt die Linksfraktion nun im Zwei-Monats-Rytmus nach ergänzenden Informationen zur offiziellen Asylstatistik. Dabei geht es unter anderem um die Zahl der „von Amts wegen“ gestellten Asylanträge für Kinder von Asylbewerbern, die wegen der Zuständigkeit eines anderen EU-Staates formal abgelehnten Asylanträge und die Zahl der gleichzeitig eingeleiteten Widerrufsverfahren gegen einen einmal erteilten Asy- oder Flüchtlingsstatus. weiter …

Rede im Bundestag: Kein Zugang der Geheimdienste zu Visa-Daten der EU!

Auf EU-Ebene ist die Einrichtung des so genannten Visa-Informationssystems (VIS) beschlossen worden, eine Umsetzung steht wegen technischer Schwierigkeiten noch aus. In Umsetzung entsprechender Richtlinien will die Bundesregierung auch alle möglichen Sicherheitbehörden und Geheimdienste auf die dort gespeicherten Daten zugreifen lassen, die eigentlich nichts mit der Erteilung von Visa zu tun haben. Diese Politik lehnt DIE LINKE. insgesamt ab und stellt das VIS selbst in Frage. weiter …

Pressemitteilung: Regierung will Tausende in Rechtlosigkeit und Armut abschieben

„Die Bundesregierung plant tausende Abschiebungen in Rechtlosigkeit und Armut“, fasst die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion (BT-Drs. 16/11796) zusammen. Bei den von Abschiebung Bedrohten handelt es sich neben rund 8.350 ausreisepflichtigen Syrern auch um kurdische Staatenlose, die nach einem nun in Kraft getretenen Abkommen von Deutschland nach Syrien abgeschoben werden können. Jelpke weiter: weiter …

Rede im Bundestag: Keine Abschiebungen in das Kosovo!

Roma, Ashkali und die so genannten „Balkan-Ägypter“ gehören zu den Minderheiten im Kosovo, die sowohl in den serbischen als auch den albanischen Siedlungsgebieten Diskriminierungen und Übergriffen ausgesetzt sind. Ihre Lage hat sich durch die Unabhängigkeit des Kosovo eher noch verschlechtert: sie sind zum Teil vom Zugang zu sozialer Sicherung und Gesundheitsversorgung abgeschnitten, können Eigentumsansprüche für ihren Besitz nicht durchsetzen. Die deutschen Ausländerbehörden aber greifen knallhart durch, um Roma und andere auch nach langjährigem Aufenthalt in Deutschland abzuschieben. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/11859): Einsatz der Bundeswehr bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2009 und Verwendung von Bundesmitteln

Die so genannte Münchener Sicherheitskonferenz, ein informelles Spitzentreffen der westlichen Staaten und ihren Vasallen in aller Welt mit der sie beliefernden Rüstungsindustrie und deren Denkfabriken löst in unterschiedlicher Weise Proteste und Kritik aus. Im vergangenen Jahr war einer der Kritikpunkte, die bis weit in die politische Mitte hinein geteilt wurde, die Ausübung des Hausrechts durch Feldjäger der Bundeswehr. Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt ist das sponsoring dieser Privatveranstaltung durch das Bundesinformationsamt, das dem Bundeskanzlerinnenamt nachgeordnet ist. weiter …

Pressemitteilung: Naziaufmarsch in Dresden stoppen!

„Nie wieder Krieg! – Nie wieder Faschismus! – das ist eine entscheidende Lehre gerade aus der deutschen Geschichte“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, anlässlich der drohenden bundesweiten Naziaufmärsche mit Tausenden Teilnehmern am 13. und 14. Februar in Dresden. Vorgeblich wollen die Neonazis der Toten der alliierten Bombardierung Dresdens im Februar 1945 gedenken. Ulla Jelpke weiter: weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/11854): Unterstützung der Bundesregierung für einen in der Türkei gefolterten

Der Deutsche Mehmet Desde wurde 2002 in der Türkei festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Ihm und weiteren sieben Personen wurden staatsfeindliche Delikte zur Last gelegt. Den Verurteilungen, die in den Verfahren erreicht wurden, lagen erfolterte Geständnisse zugrunde. Von Seiten der Bundesregierung war dazu nichts zu vernehmen, während das vollkommen rechtsstaatlich geführte Verfahren wegen Missbrauchs Minderjähriger gegen Marco W. im Sommer 2007 zum öffentlichen Politikum gemacht wurde. weiter …

Antwort Kleine Anfrage (16/11855): Zahl der Todesopfer unter den Flüchtlingen in die Bundesregpublik und die Europäische Union 2008

Wie in den vergangenen Jahren auch, haben wir uns nach der Zahl der Todesopfer und Verletzten erkundigt, die das Grenzregime zur Folge hat. Wieder gibt die Bundesregierung keine Auskunft zu ihren Erkenntnissen, wie viele Todesopfer das europäische Grenzregime in Osteuropa, im Mittelmeer und im Atlantik erfordert. Entweder hat sie wirklich keine Erkenntnisse oder sie interessiert sich nicht – vermutlich beides. Unten noch ein link zu einer fortlaufenden Chronik seit 1990 der Berliner Antirassistischen Initiative (Dokumentationsgruppe). weiter …